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Dinge, die wirklich erfolgreiche Menschen nicht tun.

01.10.2019
Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Trainer für Manager, Fußballmannschaften und Politiker in Europa ist Andreas Ackermann. Von ihm stammt dieser Beitrag, den wir mit seiner Erlaubnis 1:1 kopieren dürfen: (www.aa-training.ch)

Unser jüngster Sohn ist nicht gerade der überzeugte Frühaufsteher. Neulich fragte er mich: "Ist das schon die Frühlingsmüdigkeit?
Ich wäre gern mal abends so müde wie morgens". Naja, ich habe ihm dann versucht zu erklären, dass jemand, der am Morgen zerknittert aufwacht, tagsüber immer noch genügend Möglichkeiten hat, sich zu entfalten, aber er fand diesen Witz glaube ich, nicht so besonders toll.

Schule ist halt nun mal nicht besonders motivierend, insbesondere, wenn man wie er, sehr früh kapiert hat, dass man das wirklich wichtige für ein erfolgreiches Leben, nicht in der Schule lernt. Man kann nicht behaupten, dass er in der Schule faul sei, eher dass er halt im Energiesparmodus läuft. Er meinte stets: Dabei sein ist alles.

Wobei, ich muss sagen, jetzt wo er in seiner Berufswahlphase ist, ist er ziemlich motiviert. So zeigte er mir heute einen Text, den er im Internet bei http://mymonk.de gefunden hat. Diese 13 Dinge will er ab sofort beherzigen, denn es seien die Punkte, die überdurchschnittlich erfolgreiche Leute NICHT TUN:

1. Sie verschwenden keine Zeit mit Selbstmitleid.
Selbstmitgefühl bringt uns an einen Ort von Fürsorge und Heilung, in ein Krankenhaus für die Seele.
Selbstmitleid ist nur ein Ticket ins Jammertal, überall Schreie nach „Warum ich?“
Selbstmitleid macht uns zu Zwergen. Selbstmitgefühl lässt uns wachsen, aus den Erfahrungen lernen, vielleicht sogar mit Dankbarkeit aus ihnen hervorgehen.

2. Sie geben ihre Macht nicht ab.
Nicht den Chef, nicht den Partner, nicht das Kind verantwortlich dafür machen, dass wir uns mies oder minderwertig fühlen.
Und auch nicht dafür, dass es uns besser geht. Sondern die Macht über uns bei uns behalten – da gehört sie hin, dann gehört sie uns.
Mitsamt der Chance, neu anzufangen.

3. Sie scheuen sich nicht vor Veränderung.
Leicht ist sie nicht. Aufzuhalten aber auch nicht. Die Veränderung. Was wir tun können: ihr die Arme öffnen, so gut es eben geht, trotz der Sorgen, die das Hirn vielleicht produziert. Die Augen öffnen für das, was ist, und das Herz für das, was kommen mag.
Dann gehen wir nicht unter. Wir werden zwar trotzdem nass, reiten aber auf den Wellen.

4. Sie verschwenden keine Energie für Dinge außerhalb ihrer Kontrolle.
Was nützt es uns, wenn wir uns beschweren über den zähen Verkehr, das zerbrochene Geschirr, das gebrochene Bein, oder über die Menschen, die sich anders verhalten, als wir es uns gewünscht hätten? Das ist, wie Glenn Turner schrieb, als würden wir im Schaukestuhl sitzen: Es beschäftigt uns, bringt uns aber nirgendwohin.

5. Sie versuchen nicht, es jedem recht zu machen.
Es wäre schön, wenn uns alle mögen, lieben, bejubeln würden. Tun sie aber nicht und werden sie auch nie tun.
Und den allermeisten da draußen sind wir ohnehin egal, Nebenfiguren in ihrem Theaterstück, wenn überhaupt. Was bringt es dann, sie beeindrucken zu wollen, indem wir zu Ja-Sagern werden? Genauso wenig wie das Gegenteil – unbedingt allen zu zeigen, wie unabhängig wir doch angeblich sind.
Erfolgreiche Menschen geben sich so, wie sie sind. Sie stehen auf für das, was ihnen wichtig ist und halten die Kritik aus, bleiben aber auch mal sitzen und überlassen anderen die Bühne.

6. Sie fürchten sich nicht vor kalkulierten Risiken.
Keine idiotischen Risiken, keine Sprünge vom Dach, weil man ja vielleicht doch als einziger Mensch fliegen kann.
Doch solche, über die wir im Vorfeld nachgedacht haben, die wir durchdacht haben. Was ist das Schlimmste, was passieren kann?
Und überwiegt das Gute, das passieren kann?

7. Sie verlieren sich nicht in der Vergangenheit.
Unsere Geschichte gehört zu uns. Sie zu kennen, heißt uns selbst zu kennen. Nur sollten wir uns nicht in der Vergangenheit verlieren wie der Mensch, der eine Zeitmaschine erfunden, sie aber leider nicht mitgenommen hat bei seiner Reise ins Mittelalter und dann dort feststeckt und alle alten Drachen erneut bekämpfen muss.
Unsere Energie ist am besten aufgehoben im Hier und Jetzt. Dem einzigen Ort, an dem wir verzeihen, glücklich sein, entscheiden, handeln können.

8. Sie machen nicht dieselben Fehler wieder und wieder.
Manche Fehler müssen wir mehrmals machen, bis wir sie gemeistert haben. Mehrmals, aber nicht unendlich oft.
„Verrückt ist, immer wieder dasselbe zu machen und mit einem anderen Ergebnis zu rechnen“, wie Einstein bekanntlich sagte.
Fehler sind gut und wichtig, allerdings nur, wenn wir aus ihnen lernen.
Entscheidend die Frage: Was kann ich beim nächsten Mal besser machen?

9. Sie nehmen anderen Menschen Erfolg nicht übel.
Ja, es gibt einen oder tausend oder millionen Leute, die das haben, wonach wir uns sehnen. Dann können wir Eifersucht und Neid und Missgunst walten oder uns von ihnen inspirieren lassen, Taten folgen lassen und unsere Energie für unsere Träume einsetzen.

10. Sie geben nicht nach dem ersten Scheitern auf.
Wenn Menschen erst im Erwachsenenalter Laufen lernen würden, säßen die meisten von uns vielleicht im Rollstuhl – weil wir,
anders als Kinder, viel zu oft viel zu schnell aufgeben. „Ich bin einmal hingefallen und es hat wehgetan, nochmal probier ich das bestimmt nicht!“
Dabei bringt uns jeder Versuch näher ans Ziel (wenn wir daraus lernen).

11. Sie fürchten sich nicht vorm Alleinsein.
Wir alle sollten Zeit mit uns allein verbringen. Muss ja nicht nachts im Wald sein. In der Stille können wir unsere innere Stimme am besten hören.
Und nur in der Stille das finden, was wir meistens im Außen suchen: tiefes Glück und Freundschaft mit uns selbst. Wenn wir diese Kunst beherrschen, befreien wir uns von oberflächlichen Zielen und zu großer Abhängigkeit von anderen.

12. Sie glauben nicht, die Welt würde ihnen etwas schulden.
Die Welt schuldet uns nur sechs Buchstaben N i c h t s. Es ist nicht unser angeborenes Recht, dass das Leben unsere Erwartungen erfüllt.
Wenn, dann sind es wir, die die Puzzle-Teile zusammenfügen und Sinn im Chaos finden müssen. Und nur wir sind dafür verantwortlich,
was daraus zu machen aus unserer Zeit und unseren Fähigkeiten und Zielen.

13. Sie erwarten keine sofortigen Ergebnisse.
Kein Meister ist je vom Himmel gefallen, und wenn, dann ist er beim Aufprall gestorben! Alles, was etwas wert ist, ist es auch wert, dafür geduldig zu sein. Die vermeintlichen Abkürzungen rechts und links liegen lassen und mitten durch unseren Weg gehen, Tag für Tag, Schritt für Schritt. Das braucht Stärke, macht aber auch stark, weil wir so wirklich vorankommen.
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