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Worüber freuen Sie sich?

30.06.2017
Von Andreas Ackermann, dem bekannten Schweizer Trainer, erhalten wir so manch schöne Geschichte, die wir mit seinem Einverständnis gerne an Sie weitergeben:

Meine Frau und ich fahren mit dem Taxi ins Theater. Parsival! Sie wissen, die Oper, die um sechs anfängt, und wenn man nach 3 Stunden auf die Uhr schaut, ist es zwanzig nach sechs. Nun, wenn ich ein Taxi brauche, rufe ich immer an und sage: "Nichtrauchertaxi." Ich möchte ein Nichtrauchertaxi, denn ich will vom Fahrer die Frage hören: "Stört es sie, wenn ich mir eine anstecke?"
 
Auf jeden Fall, wir sitzen also hinten im Taxi und meine Frau erzählt, sie habe gelesen, dass die Hälfte der Mütter in Deutschland ihre Kinder als Stressfaktor sieht. Viele sagen, sie können ihre Kinder nicht mehr verkraften. Ich habe nur erwidert: "Die Mütter brauchen halt das Kindergeld für die Pakete von Zalando."
 
Nicht nur Mütter, auch Taxifahrer stehen oft unter Stress. Geschäftstüchtige Leute haben den fatalen Begriff "Work-Life-Balance" erfunden. Prof. Dr.Wolfgang Berger schreibt in seinem sehr empfehlenswerten Buch: Anleitung zur artgerechten Menschenhaltung:

Begriffe prägen das Denken, und das Denken schafft Realität. Welche Realität schafft der Begriff "Work-Life-Balance"?  Zunächst einmal, dass Arbeit kein Leben ist. Wenn Arbeit Leben wäre, brauchte es kein Gleichgewicht. Arbeit sind die Tage oder Nächte am Arbeitsplatz. Leben findet davor, danach oder im Urlaub statt.
 
Und während wir dies diskutieren, schaltet der Taxifahrer nicht nur einen Gang höher, sondern sich auch in unser Gespräch ein und erklärt, dass auch er diese Trennung zwischen Arbeit und Leben fatal findet. Immer wenn er aus seiner Philosophie "Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe" heraus fällt und in Stress oder schlechte Laune gerät, halte er einen kurzen Moment inne und fragt sich in Gedanken: Worüber freue ich mich jetzt? Er sagte, erst wenn er 5 Gründe nennen kann, über die er sich jetzt gerade freut, sei für ihn die Übung beendet und er fühle sich wieder wohl.
 
Wir könnten doch diese Methode für uns übernehmen, oder? Fragen wir uns mindestens einmal pro Tag: Worüber freue ich mich jetzt? Ich hatte mich darüber gefreut , dass der Taxifahrer nicht geraucht hat.
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